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Aug 22 / Nathanael

being International

ENGLISH

Willkommen auf diesem, von nun an, internationalen Blog! Von nun an wirst Du die Moeglichkeit haben saemtliche kommenden Posts auch auf Englisch zu sichtigen. Einfach auf den Link ENGLISH oben rechts klicken – and there you are!

Meine 5 Wochen in den USA sind nun zum Ende gekommen und ich bin auf dem Weg Richtung Manila, Philippinen. Die letzten Tage habe ich hier noch sehr genossen. Neben der Zeit, die ich mit meiner Gastfamilie verbringen konnte, habe ich auch verschiedene Freunde, die ich als Austauschschueler vor zwei Jahren gemacht habe, wieder getroffen. In allem habe ich die Zeit hier sehr geniessen duerfen, freue mich jetzt aber auch wieder auf eine Neue Zeit. Danke an alle, die dazu beigetragen haben, dass ich so eine tolle Zeit hier hatte!!

12 Monate im Father’s House, Manila. Als Zivildienstleistender werde ich ueber die Organisation HELP INTERNATIONAL in einem “Heim” fuer Kinder arbeiten. Wie die Arbeit im genauen aussieht, werde ich in den naechsten Wochen berichten. Aber im Dezember letzten Jahres durfte ich bereits fuer 2 Wochen auf den Philippinen leben und die Menschen dort ein wenig kennenlernen. Und daher freue ich mich um so mehr auf dieses Jahr und bin sehr gespannt auf welcher Art und Weise mich Gott dort benutzen moechte. Ich gehe dort mit einem weit geoeffnetem Herzen hin und wuensche mir, dass ich moeglichst schnell in die Gemeinschaft hineinwachsen kann!

Meine Neue Adresse ist:
City Mission/Father’s House:
495 New York Street
Brookside Hills Subdivision
1900 Cainta Rizal, Philippinen

Danke fuer all euren Support!

Und ein letzter Gruss aus Arizona, Nathanael

Aug 14 / Nathanael

21 fantastic days

Wow. Ich bin begeistert. Nach 21 Tagen, 7.000 km Autofahrt und so vielen tollen Erlebnissen bin ich wieder heile und gluecklich zu Hause in Arizona angekommen! Es gibt so viel zu erzaehlen, und ich hoffe, dass ich nichts wichtiges vergesse!

Vor drei Wochen sind wir, meine Gasteltern, 2 kleiner Brueder und ich, mit einem Truck und einer kompletten Hochzeit im Kofferraum in aller Frühe los Richtung Kalifornien, um bei den Großeltern zu uebernachten. Die Grosseltern leben direkt an der Manhatten Beach bei Los Angeles, und so hatten wir einen fantastischen Abend am Strand: Sandburgen bauen, Möwen jagen, von grossen Wellen weglaufen. Aber nach einer kurzen Nacht ging es wieder weiter durch Oregon, nach Washington, zu unserem vorlaeufigen Ziel. Wir haben ein schönes Haus direkt am Fluss gemietet und haben versucht jede freie Minuten dort zu geniessen. Doch gab es davon vorerst nicht all zu viele, da eine Hochzeit vor uns lag, und es ist Tradition hier, dass die Mutter der Braut die komplette Hochzeit organisiert. Und da nicht allzu viele Leute da waren, die geholfen haben, waren wir teils von morgens bis abends dabei, Essen vorzubereiten, Dekoration zu produzieren, Sachen, die wir in Arizona vergessen haben in der naechsten Stadt (die 2h entfernt war) einzukaufen, etc. Leider hat das besonderns fuer meine Gastmutter oft kaum Schlaf und sehr viel Stress bedeutet. Aber dann war es soweit: Mitten auf einer riesigen Wiese, an einem See und strahlender Sonne gaben sich Sarah und Jeremy das Yes-Wort. Ich durfte eine halbe Stunde, waehrend sich alle hingesetzt haben, Querfloete spielen, und habe dies auch sehr genossen. Ein einmaliges Erlebnis. Bis auf ein paar Kleinigkeiten war die Hochzeit, wie sie auch in Deutschland ist. Wobei: Die Trauung war bereits um 13:00 Uhr, kurz darauf wurde gegessen, und ploetzlich waren alle Leute schon wieder weg – keine 3 Stunden waren vergangen. Aber mir wurde gesagt, dass das nicht typisch amerikanisch sei, sondern in diesem Fall mehr an den komischen Leuten laege, die in Washington leben… Es ist ja ueblich, dass die Braut einen Blumenstrauss nach hinten wirft, und diejenige, die ihn faengt, angeblich die naechste Braut sein wird. Das gleiche hier, nur dabei blieb es nicht. Auch der Mann darf werfen, undzwar ein Band, was er vor den Leuten von dem Oberschenkel seiner Frau abnimmt. Und stellt euch vor: ca. 20 junge Maenner, voellig fixiert auf dieses Band. In diesem Moment ist alles ander egal. Was zaehlt ist dieses Band. Der Braeutigam holt aus, er wirft. Geschrei, geschubse, und ich springe, fliege, und… es ist in meiner Hand, ich konnte es nicht glauben, doch von links und rechts kommen andere angesprungen, ich werde gerammt, verliere die Kontrolle, und, es ist wieder weg. Aus meiner Hand gerissen. So nah, und doch daneben – Aber, das Leben geht weiter, und die Reise auch.

Durch Idaho und Utah, auf nach Colerado zur “family reunion”. In Colerado habe ich dann auch entdeckt, dass es in Amerika regnen kann, bis dahin ist die Sonne uns ununterbrochen gefolgt. Aus ganz Amerika sind die Familienmitglieder angereist und letztendlich haben es auch ca. 60 geschafft und ich war einer davon. Es ist toll zu sehen, wie nach so vielen Jahren eine Familie immer noch zusammen kommt, keiner mit jemanden zerstritten ist, und man zusammen so eine gute Zeit haben kann. Neben mehreren Festen, die wir gefeiert haben, unter anderem auch eine weitere Hochzeit, hatte ich viele Moeglichkeiten, die verschiedenen Gestalten kennen zu lernen. Die zwei schoensten Erlebniss waren, als ich Klavier gespielt und dabei gesungen habe, ploetzlich immer mehr Leute kamen und mitgesungen haben. Letztendlich haben wir die Musik auf dem Beamer prohiziert und ich musste alte amerikanische Hymnen und so spielen, eine wirklich tolle Zeit, und meine Floete musste ich natuerlich auch noch heraus holen. Alle waren begeistert, und freuen sich drauf, wenn dieser Blog auch in Englisch ist, damit sie auch auf dem laufenden bleiben koennen. Das andere tolle Erlebnis war, als ich morgens um 6 Uhr zum Sonnenaufgang auf einem Mountain. bestehend aus riesigen Felsen, geklettert bin. Es ist so ein tolles Gefuehl, wenn man es dann endlich geschafft hat und ganz oben steht und die weite Aussicht geniessen kann. So was muss man mal erlebt haben!
So schnell die Family Reunion angefangen hat, so schnell war es auch wieder vorbei und es ging zurueck nach Arizona.

Der Trip hat 21 Tage gedauert, und manche fragen sich jetzt vielleicht, wo demn die ganzen Tage alle geblieben sind. Nun, wir haben auch ein Grossteil der Naechte in unterschiedlichen Hotels verbracht, und haben auf dem Wege saemtliche “National Parks” durchforscht, sind viel wandern gegangen und haben oft einfach nur die schoenen Landschaften genossen: Ich habe die dicksten Baeume der Welt umarmt, versteinerte Baeume gesehen, 700 Jahre alte Hoelen von Indianern entdeckt, ueber tiefe Canyon und Wasserfaellen gestaunt, bin in vier Staaten gleichzeitig gewesen und vieles vieles mehr. Da ich vieles mit Worten nicht beschreiben kann, schaut euch die Fotos an, und ihr bekommt einen kleinen Einblick, von dem was ich erleben durfte! Unglaublich!! Ich bin so dankbar!

Bis zum naechsten Mal meine Freunde!
Nathanael

Aug 14 / Nathanael

exploring America

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Jul 23 / Nathanael

Greets from Arizona

Jul 17 / Nathanael

I’m flying high

Herzlich Willkommen zu meinem ersten “Tagebucheintrag” aus aller ferne!
Wo ich diesen Post schreibe, sitze ich gerade im Flugzeug Richtung Arizona, wo, wie ich gerade gehört habe, mich satte 48 Grad Celsius erwarten! Desert – I’m coming!!

Es war schön, aber auch schwer, die letzten Tage mit Freunden und Familie zu verbringen! Ich möchte dankbar sein, dass es mir so schwer fällt zu gehen, denn das bedeutet doch nur, dass ich eine geniale Familie und geniale Freunde habe! Und jetzt will ich mich freuen auf das was kommt! Bevor es auf zu den Philippinen geht, werde ich die nächsten fünf Wochen mit meiner Gastfamilie, wo ich auch während meines Austauschjahres gelebt habe, verbringen! Ich freue mich darauf viele gute Freunde zu wieder zu sehen; es ist nun auch schon zwei Jahre her wieder!
Am 31. Juli wird meine Gastschwester Sarah im Staat Washington heiraten und nur eine Woche spaeter werde ich auch am Familienfest in Colarado teilnehmen! Das bedeutet, dass ich auch sehr viel Zeit im Auto verbringen darf, ca 7.800 km werden wir beschreiten. Und bewaffnet mit meinem Internationalen Führerschein, hoffe ich natürlich, dass auch ich die ein oder andere Mile fahren darf! Und wer denkt, so lange Auto zu fahren wäre, besonders auch noch in Amerika, total langweilig, der irrt sich glaub ich gewaltig. Einen kleinen Teil der Strecke bin ich schon mal gefahren, und es ist atemberaubend was für unglaubliche Landschaften man zu sehen bekommt! Genial zu sehen, wie kreativ Gott doch ist!!

Ich bin gespannt, was mich die nächsten Woche alles so erwartet! Aber jetzt nur noch wenige Stunden und ich werde endlich wieder einen richtigen Burger verschlingen duerfen! Wie schön!!

Ganz liebe Grüße aus den fernen Lüften und *be blessed*

Nathanael

Jul 14 / Nathanael

Herzlich Willkommen

Ich möchte diesen Blog nutzen, um euch auf dem laufenden zu halten, wie es mir geht, was ich gerade erlebe. Zu dem möchte ich besonders die Dinge mit euch teilen, die ich lernen darf und die mein Leben verändern, damit auch Du davon profitieren kannst. Neben meinen „Tagebucheinträgen“ werde ich auch regelmäßig Bilder online stellen.

Ich wünsche mir, dass dies nicht eine einseitige Kommunikation wird, sondern, dass ich auch von euch höre. Ihr habt hier die Möglichkeit, nach jedem Eintrag Kommentare zu schreiben, aber es gibt ja auch Emails und Facebook. Es wäre mir eine große Freude!

Verbesserungsvorschläge zu dem Blog nehme ich sehr gerne entgegen!!

*be blessed*
Nathanael

Jul 14 / Nathanael

My first visit in December ‘09

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Ich hatte das große Privileg, dass ich, bevor ich mich endgültig für das Auslandsjahr auf den Philippinen entscheiden musste, das Father’s House vor Ort miterleben durfte. So war ich bereits im Dezember 2009 für zwei Wochen in Manila und habe im Father’s House mitgearbeitet.

Diese Bilder zeigen ein paar der ersten Eindrücke, die ich in diesen zwei Wochen bekommen habe.

Jul 13 / Nathanael

Support

ENGLISH

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit mich auf dem einen oder anderen Wege zu unterstützen. Oft tut es schon eine nette Mail, aber über eine kleine Finanzspritze würde ich mich natürlich auch jeder Zeit sehr freuen.
Ich habe vor meinem Auslandsjahr ganz bewusst nicht um Spenden gebeten, da ich selber etwas Geld hatte und da durch das monatliche Kindergeld, was ich weiterhin bekomme, der Großteil der Kosten gedeckt ist! Daher soll auch weiterhin eine Finanzspritze nicht direkt an mich gehen.
Besonders am Herzen liegt mir das ICF Versmold, sowie natürlich das Father’s House!

ICF Versmold:

ICF Versmold
Sparkasse Versmold
Konto: 46 276
BLZ: 47853355
Verwendungszweck: BigBang

Father’s House:

HELP International Philippinen e.V.
Deutsche Bank PGK Hagen
Konto: 205 579 6
BLZ: 450 700 24
Verwendungszweck: City Mission

Thank You!

May 20 / Nathanael

Help International

ENGLISH

Metro Manila, die Hauptstadt der Philippinen, hat neun bis zwölf Millionen Einwohner. Über die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche.
Schätzungsweise leben und arbeiten 80 000 Kinder und Jugendliche auf den Straßen. Oft sind sie von zu Hause weggelaufen, weil sie unerwünscht waren, ihre Eltern sie nicht versorgen konnten oder sie sind sowieso auf der Straße geboren, weil ihre Eltern ebenfalls Straßenkinder sind. Es ist schwer, diesen Teufelskreis von Armut, Ablehnung und Disziplinlosigkeit zu durchbrechen. Viele berauschen sich mit Klebstoff, betteln, stehlen oder verkaufen ihren Körper, um zu überleben – ohne die geringste Hoffnung auf Veränderung. In den letzten 15 Jahren hat sich die Zahl der Kinderprostituierten mehr als verdoppelt.

City Mission – Father’ s House ist ein Dienstzweig von HELP International Philippinen. Seit 1993 besuchen wir Straßenkinder in Manila, unter Brücken, an Straßenkreuzungen, wo auch immer sie sich in ihrer Clique aufhalten und mit ein bisschen Pappe ein provisorisches „Zuhause“ zu Recht gezimmert haben.
Wir bauen Kontakte zu ihnen auf, verteilen warme Mahlzeiten, leisten medizinische Erstversorgung oder bringen sie gegebenenfalls ins Krankenhaus.

Zur Zeit geben wir 25 Kinder und junge Erwachsene im Alter von 5 – 25 Jahren ein zu Hause. Alle Kinder im „Father’s House (Vaterhaus)“ haben traumatische Situationen in der Vergangenheit durchlebt, wie den Verlust der Eltern, Missbrauch oder schwerste Vernachlässigung und brauchen Heilung im emotionalen Bereich.
Deshalb leben wir als deutsch-philippinische Großfamilie mit ihnen in einem geschützten Rahmen zusammen und bieten jedem Kind eine geeignete Schulausbildung bzw. Weiterbildung an.
Wir bemühen uns um eine Wiederintegrierung der Kinder in ihren vorherigen Familienverband, sofern dieser existiert und es den Kindern dienen würde.
Waisenkinder und schwer vernachlässigte Kinder finden im „Father’s House“ ein langfristiges Zuhause.

–> check it out: HELP INTERNATIONAL